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Single-Skin-Gleitschirme haben kein Untersegel und damit auch keine geschlossenen Luftkammern. Die Tragfläche besteht nur aus dem Obersegel und den Rippen. Das sorgt für einen sehr hohen Auftrieb bei geringer Fluggeschwindigkeit. Der Gleitschirm kann besonders leicht gebaut werden, weil ganze Baugruppen nicht benötigt werden. Die wegen der fehlenden inneren Struktur notwendigen vielen Leinen und die aerodynamisch weniger saubere Unterseite sorgen jedoch für einen höheren Luftwiderstand.
Die meisten Single-Skin-Gleitschirme sind besonders einfach zu starten und sehr gutmütig in der Luft, weil eventuell auftretende Störungen in den allermeisten Fällen folgenlos bleiben.
Diagonalrippen verteilen die Kraft einer Leine im Inneren des Flügels auf mehrere Punkte. Dadurch werden weniger Leinen benötigt und der Gesamtluftwiderstand sinkt.
Bei Double-Skin- und Hybrid-Gleitschirmen sind Diagonalrippen bereits Standard. Bei Single-Skin-Gleitschirmen werden sie seltener eingesetzt, obwohl sie dort dieselben konstruktiven Vorteile bieten.
„D“ steht für Denier und bezeichnet die Garnstärke. Ein Denier entspricht einem Gramm pro 9.000 Meter Garn. 10D steht entsprechend für zehn Gramm pro 9.000 Meter. D20-Tuch wird aus doppelt so starkem Garn gewebt wie D10-Tuch, ist dadurch aber nicht automatisch doppelt so schwer.
D10 wiegt laut CEFICS ungefähr 26 g/m².
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