Single-Skin-Gleitschirme haben kein Untersegel und damit auch keine geschlossenen Luftkammern. Die Tragfläche besteht nur aus dem Obersegel und den Rippen. Das sorgt für einen sehr hohen Auftrieb bei geringer Fluggeschwindigkeit. Der Gleitschirm kann besonders leicht gebaut werden, weil ganze Baugruppen nicht benötigt werden. Die wegen der fehlenden inneren Struktur notwendigen vielen Leinen und die aerodynamisch weniger saubere Unterseite sorgen jedoch für einen höheren Luftwiderstand.
Die meisten Single-Skin-Gleitschirme sind besonders einfach zu starten und sehr gutmütig in der Luft, weil eventuell auftretende Störungen in den allermeisten Fällen folgenlos bleiben.
Die Konstruktion von Schirmen mit SLT ermöglicht es, auf verstärkende Elemente wie Stäbchen oder Mylarbänder zu verzichten und dennoch eine klappstabile Fläche zu erhalten. Dadurch wird der Schirm leichter, weniger komplex und lässt sich besonders einfach und klein packen. Es können keine Stäbchen geknickt werden. Die Vorderkante bleibt dabei rund und annähernd faltenfrei.
Der AFC trainiert die zum Fliegen höher eingestufter Schirme notwendigen Reflexe, ohne das Modell unnötig zu riskieren. Der Schirm gleicht bestimmte Flugfehler des Piloten nicht automatisch aus, bleibt in seinen Reaktionen aber so gutmütig, dass der Pilot den Fehler erkennen und passend reagieren kann. Dadurch unterstützt AFC den Aufbau des Pilotenkönnens.
| Bauart | Singleskin |
|---|---|
| Flugsysteme | S – Easy Punk |
| Klasse | A – easy |
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